Frühzeitig ans Alter denken

Bonn, 06.02.18 In Deutschland gibt es momentan gerade einmal 300.000 Wohnungen, die den Maßstäben altersgerechten Wohnens genügen. Und das, obwohl durch den demografischen Wandel der Bedarf groß ist und ständig steigt. Marktexperten gehen davon aus, dass bis 2020 mindestens weitere 800.000 Wohnungen altersgerecht angepasst oder neu errichtet werden müssen. Als Wohnungs- oder Hauseigentümer sollte man deshalb frühzeitig dafür Sorge tragen, die Wohnung auch für künftige Lebensabschnitte barrierefrei, komfortabel und lebenswert zu gestalten. Die Realität sieht anders aus. Eine aktuelle Umfrage der Seniorenliga unter mehr als 1.000 Menschen im Ruhestand zeigt: 56 Prozent geben an, nicht mehr in ihrem Zuhause wohnen zu können, wenn körperliche Beeinträchtigungen sie einschränken sollten.

Treppen, Schwellen, enge Türen oder unzugängliche Badewannen – das sind nur einige von vielen Hindernissen für Ältere und Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit. Da das Angebot an altersgerechten Wohngebäuden nicht ausreichend schnell wächst, wird für viele Ältere der Umzug in ein Heim erforderlich sein. Doch das ist von der überwiegenden Mehrheit der älteren Menschen nicht gewollt. „Ein altersgerechter Umbau kann ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter sicherstellen“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga.

Doch solche Umbaumaßnahmen sind teuer und hier liegt das Problem: Die meisten Haus- und Wohnungseigentümer haben zeitlebens die Immobilie abbezahlt und das gesamte Geld in die Tilgung gesteckt. Im Alter fehlen dann die finanziellen Mittel für den altersgerechten Umbau. Viele Senioren sehen sich einer scheinbar aussichtslosen Situation gegenüber. Dabei gibt es Möglichkeiten, die Immobilie im Alter zu Geld zu machen – und trotzdem darin wohnen zu bleiben. „Das ist beispielsweise mit einer Immobilien-Leibrente möglich“, so Hackler. Bei diesem Modell verkauft der Eigentümer seine Immobilie und erhält ein kostenloses Wohnrecht sowie eine im Grundbuch eingetragene sogenannte Reallast, mit der die monatliche Rentenzahlung rechtlich abgesichert wird. Der Verkäufer lebt wie bisher als Eigentümer kostenfrei in seiner Immobilie und bezahlt lediglich die Nebenkosten. Zusätzlich bekommt er ein Leben lang Geld aus seiner Immobilie, sprich eine Zusatzrente. Um die Instandhaltung der Immobilie kümmert sich der neue Eigentümer.

Die kostenlose Broschüre "Die Immobilien-Leibrente" geht auf die individuellen Situationen älterer Immobilieneigentümer ein und erklärt verständlich das Prinzip der Immobilien-Leibrente im Vergleich zu weiteren Modellen der Immobilienverrentung. Broschüren-Download und weitergehende Informationen auf www.dsl-immobilienleibrente.de Postalische Bestellung: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32
in 53123 Bonn.